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Zukunft der Arbeit: Uns braucht es bald nur noch als Konsumenten

Die Leistung von Computern und Robotern wird in den nächsten Jahren massiv steigen. Jeder zweite Job droht ersetzt zu werden.

Immer mehr Ökonomen sind der Ansicht, dass die damit verbundenen sozialen Umwälzungen nur mit negativen Steuern oder einem bedingungslosen Grundeinkommen zu meistern sind.

Quelle: Zukunft der Arbeit: Uns braucht es bald nur noch als Konsumenten

bGE in der Schweiz

Grundeinkommen BundesplatzDie Schweiz kennt bereits ein ökologisches bedingungsloses Grundeinkommen, das erst noch sozial gestaltet ist. Nur ein Parameter ist noch ungenügend: es ist nämlich viel zu tief.

Seit einigen Jahren wird eine Umweltabgabe auf CO2 und anderen umweltbedenklichen Stoffen eingezogen. Diese wird jedem Bewohner in der Schweiz via Krankenkassenprämie zurückerstattet und zwar jedem genau gleich viel.

Für das Jahr 2015 sind es CHF 5.20 pro Monat.

in den Vorjahren:
2014: CHF 4.35
2013: CHF 2.95
2012: CHF 3.50
2011: CHF 1.40

In Zukunft dürfte dieser Betrag weiter steigen, da die CO2-Steuer erhöht werden muss, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen.

Leider hat die Schweiz auch mehrere negative Grundeinkommen, die zudem deutlich höher sind. Dies ist z.B. die Autobahnvignette und die Radio- und Fernsehgebühren. Beide sind von (fast) allen zu entrichten, ob man die Dienstleistung wenig oder viel benutzt. Auch ist die Gebühr gleich hoch, ob man reich oder arm ist. Faktisch handelt es sich daher um ein negatives Grundeinkommen, dass zudem sozial unfair ist.

Man will uns Angst machen

Stellungnahme der Bärenrunde zur Abstimmung vom 18. Mai über die Mindestlohninitiative 

Wieder einmal versucht man, ein wichtiges sozialpolitisches Anliegen mit Angstmacherei zu bekämpfen. Die Einführung eines allgemein verbindlichen gesetzlichen Mindestlohns führe zu einer höheren Arbeitslosigkeit und zu einer Schwächung der Schweizer Wirtschaft gegenüber der ausländischen Konkurrenz, wird behauptet. Mit den genau gleichen Argumenten wurde schon gegen die Einführung der AHV, gegen die Abschaffung von Kinder- und Sonntagsarbeit und gegen die Einführung der 5-Tage-Woche gekämpft. Trotzdem sind diese Forderungen heute alle verwirklicht. Ist die Schweizer Wirtschaft deswegen zusammengebrochen? Natürlich nicht, ganz im Gegenteil…

Tatsache ist, dass heute 330‘000 Menschen in der Schweiz trotz voller Erwerbstätigkeit nicht genug verdienen, um einen minimalen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Und das im reichsten Land der Welt! Am 18. Mai stimmen wir nicht über einen Luxuslohn ab, sondern nur darüber, dass alle in der Schweiz Erwerbstätigen mindestens 22 Franken pro Stunde verdienen sollen. Bescheidener geht es nun wirklich nicht. Stimmen wir daher am 18. Mai der Mindestlohninitiative zu und setzen damit diesem unwürdigen Zustand und der Respektlosigkeit gegenüber Hunderttausenden hart arbeitenden und dennoch Armut leidenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Ende!

Grundeinkommen

grundeinkommen.ch

Alles über das bedingungslose Grundeinkommen auf der offiziellen Homepage der Initianten. (Die Bärenrunde erarbeitet um das Thema Finanzierung einen eigenen Standpunkt. Dieser werden wir zur gegebenen Zeit auf unserer Homepage veröffentlichen).