Archiv der Kategorie: Ernährung

EU-Verordnung: Saatgut

MaisernteDie EU-Kommission will den Einsatz von Saatgut einheitlich regeln. Ein Gesetzentwurf stößt auf harsche Kritik bei Kleinzüchtern und Umweltschützern, da diese ein Verarmung der Sortenvielfalt befürchten und eine Benachteilung kleiner Betriebe. Selbst Hobbygärtner fürchteten die Brüsseler Offensive, doch nun sollen sie verschont werden.

Das ist immerhin ein Fortschritt, das Ziel jedoch nicht erreicht. Denn Zulassungen kosten viel Geld und das würde vor allem kleine und mittelständische Saatgutbetriebe treffen. Im EU-Parlament gebe es quer durch die Fraktionen und Staaten Bedenken gegen den Entwurf. Das lässt hoffen, dass das Gesetz in der ursprünglichen Form nicht durchkommt.

aus dem Spiegel vom 6.5.2013

Lokales Wirtschaften

4bf69f08ce2afUnabhängiges Wirtschaften beginnt damit, der internationalen Vernetzung und Abhängigkeit entgegen zu wirken. Dazu sollte Produkte möglichst in der Region für die Region erzeugt werden. Dies hilft zudem gegen energieverschwendende lange Transportwege.

Um dieses Anliegen zu unterstützen bietet die Bärenrunde eine besondere Dienstleistung in Form einer interaktive Karte an. Auf diesen Märkten oder im Direktverkauf findet man frische und gesunde Nahrungsmittel aus der Region.

>>> Wöchentliche Märkte im St. Galler Rheintal

>>> Direktverkäufern im Kt. St. Gallen

Fleischkonsum und Urwald

Strasse mit gefaellten Staemmen im Norden Kongos. Arbeiter vermessen und markieren Staemme. Das Einschlaggebiet gehoert zu einer Konzession  der CIB (Congolaise Industrielle du...Bei den Stichworten Fleischkonsum und Urwald ist die erste Assoziation normalerweise, dass Urwaldflächen abgeholzt werden, um Platz für Rinderzüchter zu machen. Kaufen wir also kein Fleisch aus Urwaldgebieten, würden wir verantwortungsvoll handeln, so die Meinung.

Doch leider ist das zu kurz gedacht. Der Urwald wird auch indirekt gefährdet, nämlich durch den Anbau von Soja und Getreide für Tierfutter. Der Flächenbedarf ist dadurch pro Kilogramm Fleisch zwar etwas geringer als mit Weiden. Trotzdem immer noch um das fast 10-fache höher, als wenn wir das Getreide selber in Form von Brot essen würden, statt es den Tieren zu verfüttern und dann das Fleisch essen.

Ur- und Regenwälder sind im Übrigen nicht nur im Amazonas gefährdet, sondern auf der ganzen Welt, inkl. ihren tierischen und menschlichen Bewohnern.

Weitere Infos bei Greenpeace…

Eine weitere ernste Gefahr für den Tropenwald und seine Bewohner droht von der Palmölproduktion.

Mehr dazu vom WWF …