14 Gedanken zu „«Wir müssen Eigentum neu denken»“

  1. Mich wundert, dass Frau Wagenknecht mit ihrer EU- und eurokritischen Haltung bei den Linken alleine ist. Ist der Rest halt doch eine SED-Nachfolgepartei mit einem sozialen Mäntelchen? Die EU schafft ja, was mit einer Stasi nie möglich war.

    Ebenso wundert mich, wieso sich SP und Grüne noch immer für einen EU-Beitritt der Schweiz aussprechen. Dieser neoliberalen Position werden die eigenen Grundsätze geopfert und eigene nachhaltige Projekte wie die Grüne Wirtschaft, Fair Food oder Energieautarke Region Rheintal sabotiert. So sind sie die Steigbügelhalter der Bürgerlichen, welche sich sogar noch als EU-Gegner geben können. Ausnahme: konsequenterweise Grüne Rheintal.
    https://rheintaler.ch/artikel/gruene-finden-eu-asozialer-denn-je/10458
    http://earr.ch/Home.html

    Am meisten überrascht mich jedoch, dass man in diesen Parteien nicht mal auf interne Kritik reagiert. Statt einer Optimierung findet mit arroganter Ignoranz eine sektiererische Gleichmachung und Ausgrenzung statt.
    http://suvivalstgallen.pbworks.com/w/page/88317476/PolitischesLobbing

    Deshalb wäre es aus meiner Sicht an der Zeit, wie in unserer Erklärung der Bärenrunde beschrieben, eine politische Gruppierung aufzubauen, eine Arbeitsgruppe Bärenpolitik. Das nationale Gerüst würde in Form der Alternativen Linken Schweiz bereits existieren, wo die Standpunkte mit denjenigen der Bärenrunde identisch sind. Vor allem aber machen sie nicht dieselben Fehler wie Grüne und SP und positionieren sich gut sichtbar als EU-kritisch. Das nennt sich Volksnähe. Und das ist der Schlüssel hin zu einer Veränderung. Die Bärenrunde ist ein Best Practice-Beispiel dafür.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_Linke

  2. Obige Petition habe ich vergangene Woche mit folgenden Worten erfolgreich per facebook-Nachricht an den Verwaltungsratspräsidenten der Credit Suisse, Herrn Rohner, gesandt

    „Sehr geehrter Herr Rohner
    Als Occupist nicht ganz der ersten Stunde und Finanzlaie muss ich aufgrund meiner zur Verfügung stehenden Informationen schlussfolgern: Die CS hat die Möglichkeit, wenn nicht gar die Hauptmacht zur Unterbindung der Terrorfinanzierung. Mein persönliches Occupy-Ziel ist ein nachhaltiger Finanzplatz Schweiz. Ich bin überzeugt: Mit nur 10% Finanzeinsatz der CS in Nachhaltigkeit allein müssten die restlichen Banken über kurz oder lang in Nachhaltigkeit investieren, wollen sie überleben. Die CS alleine ist am längsten Hebel. Mittelfristig würde es das Vollgeld regeln. Deshalb habe ich eine Petition gestartet mit der Bitte, nicht solange zuzuwarten, bis 1 Mio. Personen unterschrieben haben: https://secure.avaaz.org/de/petition/petition_57854e913fd1a/
    Vielen Dank im Voraus für die Berücksichtigung des Sicherheitsbedürfnisses der Schweizer Bevölkerung und auch global. Und viel Glück und nachhaltigen Erfolg selbstverständlich. Wir sind die 99%.“

  3. Die Schweizer Politik hat kürzlich einen wichtigen Schritt getan gegen Perspektivelosigkeit und Fatalismus. Die SP Schweiz verabschiedet sich vom Ziel eines EU-Beitritts und gewichtet soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Demokratie prioritär. Gleich, wie sich die Grünen Schweiz seit Kurzem rückwirkend per 2006 auf ihrer Homepage zu erkennen geben. Für diese öffentliche Positionierung auf linker Seite, auf ein Zugehen der Politik auf die Bevölkerung, habe ich seit Jahren gekämpft. Die Rechts-Links-Polarisierung ist nun beendet. Nun herrscht politisches Survival of the fittest. Oder sozial ausgedrückt: Echte Demokratie ist jetzt. Zumindest in der Schweiz. Dies darf ich aus meiner Erfahrung im Sozialen und mit der Politik schlussfolgern.

    Medienber​icht: http://www.srf.ch/news/schweiz/sozialdemokraten-wollen-beziehungen-zur-eu-intensivieren

    Zur Roadmap 2016 der SP Schweiz: http://suvivalstgallen.pbworks.com/w/file/fetch/113611639/Raodmap%20SP%20Schweiz.pdf

    Dass die Schweizer Bevölkerung, speziell die auf dem Land, nicht derart dumm ist, wie es die PolarisiererInnen immer glauben lassen wollten, zeigt der Blog Energieautarke Rheintaler. Die Meinungen von Rheintaler Personen aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen belegen, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit noch immer verwurzelt ist und darauf wartet, von der Politik wirklich ernst genommen zu werden. Wozu jetzt ja wie oben beschrieben Hoffnung besteht.
    http://treeeeeee.blogspot.ch/

  4. Wir müssen uns tatsächlich vor dem Kapitalismus retten. Das AKW Leibstadt hatte vor gut einer Woche den Betrieb wiederaufgenommen trotz internationaler Proteste aufgrund laut Experten ungeklärter Ursache der Oxidation der Brennstäbe. Wir müssen unsere eigenen Möglichkeiten nutzen, der Korruption Einhalt zu gebieten. Vor Gericht müssten die AKW-Betreiber erst glaubhaft machen können, dass der Betrieb sicher ist, wenn auch unabhängige Expertenmeinungen einbezogen werden.
    So schrieb ich letzthin ein E-Mail an die Leibstadter Behörden, die Wiederaufnahme des Betriebs zu verhindern. Leider ohne Erfolg.

    Sehr geehrte Damen und Herren der Gemeinde Leibstadt

    Mit welchem Recht erlauben sich die Betreiber des KKW Leibstadt, trotz klarer Bedenken von Nuklearexperten den Betrieb wieder aufzunehmen? Ist das korrupte ENSI bzw. sind die AKW-Betreiber jetzt sogar in der Verantwortung des Bevölkerungsschutzes? Als politische Gemeinde haben immer noch Sie die Verantwortung, was auf Ihrem Boden passiert. Ich würde schleunigst eine Kompanie Politzisten aufs AKW-Gelände beordern, um die Wiederaufnahme des Betriebs zu verhindern, bis die genauen Ursachen der Oxidationen bekannt sind und ein Weiterbetrieb wirklich als sicher eingestuft werden kann.
    Wir haben anno 1970 im Rheintal ein AKW mitverhindert bzw. meine Vorfahren. Was soll ich von untertänigen Basler Behörden halten, die mit ihrer Untätigkeit nicht nur gegen den lokalen, sondern auch gegen den nationalen Zusammenhalt agieren? Meine persönliche Konsequenz ist die: wirtschaftliche Sanktionen. Ich hoffe, dass Ihnen noch viele Menschen klar machen, in welcher Verantwortung Sie stehen.

    Freundliche Grüsse

    Stefan Kirchgraber
    Eichberg SG

  5. Nochmaliges Reagieren bei den Leibstadter Behörden heute:

    Sehr geehrte Damen und Herren der Gemeinde Leibstadt

    Leider wurde der Betrieb des AKW Leibstadt trotz internationaler Proteste und Bedenken von Experten wiederaufgenommen. Das vor zehn Tagen an Sie gesandte Mail habe ich auf der Homepage der Buchser Bärenrunde, welche sich mit Alternativen zum Kapitalismus beschäftigt, veröffentlicht. https://baerenrunde.ch/wp/2016/05/wir-muessen-eigentum-neu-denken/#comment-11623
    Als steuerabhängige politische Gemeinde geraten Sie mit ihrem Gewährenlassen in den Verdacht der Vetternwirtschaft bzw. Korruption. Mit einem polizeilichen Verhindern des AKW-Betriebs würden Sie einen Gerichtsentscheid erzwingen, welcher unabhängige Expertenmeinungen einfliessen lassen müsste. Ethisch betrachtet steht die Sicherheit der Bevölkerung nämlich höher als kurzfristiter Profit.
    Dies ist jedoch generell das Problem des Kaptitalismus, dass diese Werte umgekehrt gewichtet werden. Früher hiess diese Verhaltenslogik Endlösung. Wir nehmen die vergangenen Fakten als ethische Vergleichsgrundlage unserer heutigen Handlungen. Wir sind die 99%.

    Freundliche Grüsse

    Stefan Kirchgraber
    Eichberg SG

  6. Soeben habe ich auch die Grünen Parteien in der Schweiz, Österreich und Deutschland mit ihren Regionalvetretungen über meine Vernetzungstätigkeit mit der Gemeinde Leibstadt informiert und sie letztmals zum Handeln aufgefordert.

    „Liebe Grüne

    Als ehemaliger Präsident der Grünen Rheintal (CH) und Mitglieder der kapitalismuskritischen Bärenrunde in Buchs (CH), tätig in der Arbeitsgruppe Vernetzung, möchte ich euch/Ihnen den aktuellen Stand unserer Tätigkeit bezüglich der umstrittenen Wiederaufnahme des Betriebs des AKW Leibstadt (CH) nicht vorenthalten. Per E-Mail ist die politische Gemeinde Leibstadt auf ihre Zuständigkeit des Bevölkerungsschutzes hingewiesen und auf die Möglichkeit des polizeilich angeordneten Herunterfahrens des AKWs mit Ziel Anstrebung eines Gerichtsentscheids hingewiesen worden.
    https://baerenrunde.ch/wp/2016/05/wir-muessen-eigentum-neu-denken/#comment-11624

    Als Enkel eines Oberrheintaler Aktivisten anno 1970, als zusammen mit Österreich und des Kantons St.Gallen der Bau eines Rheintaler AKWs in Rüthi (SG) erfolgreich verhindert wurde, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man heute genauso hartnäckig und direkt lobbyieren muss wie früher, um zum Erfolg zu kommen. Da sind die Grünen der Schweiz keine Ausnahme. Immerhin haben sie es nun nach 8 Jahren Konfrontation meinerseits geschafft, effektiv zu optimieren und gewichten (nach vom Parlament entschiedenem Rückzug des Beitrittsantrags bei der EU) einen EU-Beitritt endlich und gar rückwirkend auf 2006 tiefer als das, wofür ich die Grünen immer gewählt hatte. DANKE! SO IST DER ÖKOLOGISCHE DRUCK EFFEKTIV BEI ANDEREN PARTEIEN ANGEKOMMEN!

    Ich meine, die verlorene Abstimmungen zur Atomausstiegsinitiative der Grünen Wirtschaft und die seit 1991 geringen Wahlerfolge sprechen eine sehr deutliche Sprache über das wahre Interesse der Grünen der Schweiz an Nachhaltigkeit. Noch immer herrschen in dieser Partei Machtgehabe, Neid und Ausgrenzung vor. Muss man annehmen. Stadt gegenüber Land z.B. Leider. So wird man erstens nicht gewählt und vor allem kommen die ‚eigenen‘ Anliegen nicht zum Durchbruch. Vor allem aber foutieren sich andere Parteien und deren Wirtschaftszweige um Expertenmeinungen, wenn es um kurzfristigen wirtschaftlichen Profit geht. Wie eben wieder geschehen in Leibstadt. Grünes Problem hausgemacht. Ohne, dass man etwas verändert hätte. Masochimsum kann man nicht deutlicher zelebrieren.

    Erstmals seit 1991 kann die Empörung der Schweizer Grünen in der Bevölkerung glaubhaft wirken. Vor dem Hintergrund der Kriegserfahrungen in unseren Nachbarländern und den wiederum zu Krieg führenden momentanen Finanzexzessen von EU usw. grenzte die vorangegangene Ignoranz an reinen Hohn, für die Anpassung war es höchste Zeit. Glücklicherweise macht der ökologische Druck auch vor den Grünen nicht Halt. Vielleicht wird die EU ja nur noch für die Grünen am Leben erhalten, um ihnen nicht ihre positiven Gefühle für die ’schöne‘ Idee ‚Alle alles zusammen‘ zu nehmen? Schlager pur!

    Zusammenhalt jedenfalls ist etwas Reales, Gelebtes, vielleicht nur auf dem Land Gekanntes, das durch die EU und Grosskonzerne mit ihren einschüchternden Kraftwerken direkt in Gefahr gebracht wird. Deshalb habe ich mich gewehrt und konfrontiere nochmals:
    GRÜNE, MACHT ENDLICH MAL EURE ARBEIT! SEID ENDLICH MAL EHRLICH UND INTEGRIERT DIE EU-KRITISCHE LANDBEVÖLKERUNG! SONST WERDET IHR ALS ÖKOTERRORISTEN IM GEDÄCHTNIS DER LEUTE UNTERGEHEN!

    Auch wenn der Zusammenhalt trotzdem gerettet würde. Weil die Natur uns keine andere Wahl lässt. Gottseidank!

    Freundschaftliche Grüsse

    Stefan Kirchgraber
    Eichberg SG“

  7. Zum Thema Regionalwährung bin ich heute auf die Biene Bank im Rheintal zugegangen:

    Sehr geehrte Damen und Herren von der Biene Bank

    Als ehemaliger Präsident der Grünen Rheintal und Mitinitiator der Vision eines energieautonomen Rheintals bin ich nach wie vor an nachhaltigen Lösungen für unsere Region interessiert. Ich sehe, dass die Biene Bank lokale KMU unterstützt.

    In der kapitalismuskritischen ‚Bärenrunde von Buchs‘ (https://baerenrunde.ch/wp/) arbeitete ich in der Arbeitsgruppe Regionalwährung mit. Da wir nicht über den Stand des Informierens hinaus kamen, legten wir das Thema auf Eis.

    Da jedoch aus etlichen Beispielen (z.B. Chiemgauer) unbestritten ist, dass eine Regionalwährung die Wertschöpfung regionaler Unternehmen und das Bewusstsein des regionalen Zusammenhalts steigert, dachte ich an die Biene Bank.

    Wäre es denkbar, dass sich die Biene Bank für eine regionale Währung (z.B. den ‚Rhein-Taler‘) interessiert oder gar federführend bei einer allfälligen Einführung sein möchte? Gerne biete ich mich als Kontaktperson seitens der Bärenrunde, mit ihren Netzwerken, an.

    Freundliche Grüsse

    Stefan Kirchgraber

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *