Es ist Zeit zu handeln.

Der „Dieb“ im nachfolgenden Film ist im System versteckt. Wir sind unsere eigenen Diebe, da wir zunehmende Produktivität selber dazu nutzen, um noch mehr zu konsumieren. Die beste Methode dem beizukommen wäre Konsumverweigerung. Aber auch das funktioniert nur, wenn wir gleichzeitig das dann übrig bleibende Geld nicht erarbeiten. Wir können ja nicht zur Arbeit gehen, Dinge produzieren und die dann selber nicht kaufen.
Kurz: Die beste Methode ist, ab sofort nur noch Teilzeit arbeiten und dafür auf käufliche Dinge verzichten, die wir sowieso nicht brauchen. Wir gewinnen dadurch anderes wertvolles, das ohnehin nicht käuflich ist.

bGE in der Schweiz

Grundeinkommen BundesplatzDie Schweiz kennt bereits ein ökologisches bedingungsloses Grundeinkommen, das erst noch sozial gestaltet ist. Nur ein Parameter ist noch ungenügend: es ist nämlich viel zu tief.

Seit einigen Jahren wird eine Umweltabgabe auf CO2 und anderen umweltbedenklichen Stoffen eingezogen. Diese wird jedem Bewohner in der Schweiz via Krankenkassenprämie zurückerstattet und zwar jedem genau gleich viel.

Für das Jahr 2015 sind es CHF 5.20 pro Monat.

in den Vorjahren:
2014: CHF 4.35
2013: CHF 2.95
2012: CHF 3.50
2011: CHF 1.40

In Zukunft dürfte dieser Betrag weiter steigen, da die CO2-Steuer erhöht werden muss, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen.

Leider hat die Schweiz auch mehrere negative Grundeinkommen, die zudem deutlich höher sind. Dies ist z.B. die Autobahnvignette und die Radio- und Fernsehgebühren. Beide sind von (fast) allen zu entrichten, ob man die Dienstleistung wenig oder viel benutzt. Auch ist die Gebühr gleich hoch, ob man reich oder arm ist. Faktisch handelt es sich daher um ein negatives Grundeinkommen, dass zudem sozial unfair ist.