Der Kampf ums Wasser

Das Thema Wasser beherrscht derzeit Schlagzeilen. Der Kampf um das Lebenselixier Wasser steht im Mittelpunkt vom aktuellen WELTJOURNAL im ORF.
Dabei geht es um die Grundsatzfrage: Ist die Wasserversorgung ein öffentliches Gut oder darf man damit in großem Stil Geschäfte machen? Die Privatisierungsgegner sehen das Allgemeingut Trinkwasser von den kommerziellen Interessen der Großkonzerne bedroht. „Die Firmen übernehmen die Versorgung und rechnen 15 bis 20 Prozent Profit obendrauf, die Qualität sinkt“, sagt Maude Barlow, kanadische Bürgerrechtlerin und Kämpferin für die öffentliche Wasserversorgung an vorderster Front. Die Verlierer der Privatisierung seien immer die Bürger, sagt sie.

KampfumWasser

Protest formiert sich auch in vielen Teilen Südeuropas. So wie hier in Spanien demonstrieren tausende Aktivisten gegen die EU – Privatisierungspläne.

Alles nur Panikmache und unangebrachte Hysterie? Wohl kaum. Denn während Krisenstaaten zum Verkauf gedrängt werden, geht in vielen anderen europäischen Städten die Wasserversorgung wieder an die Kommunen zurück. Patrick Hafner und Alexander Steinbach zeigen in einer WELTjournal-Reportage, im Zuge des Schwerpunkttages „Unsere Erde“, wie Stadtverwaltungen alles unternehmen, um ihre ungeliebten Wasser-Konzerne wieder los zu werden, die sie erst offen empfangen hatten – und was in Krisenstaaten wie Griechenland und Spanien getan wird, um den Ausverkauf zu stoppen.

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